Roboterhund HELIA testet digitale Unterstützung für die Pflege

Am Uniklinikum Würzburg erprobt ein Forschungsprojekt den Roboterhund HELIA zur Entlastung der Pflege. Im Fokus stehen Dokumentation, Visiten und Akzeptanz im Klinikalltag…

26. Januar 2026
  • Digitale Klinik
  • Pflege

Am Universitätsklinikum Würzburg wird derzeit der Roboterhund HELIA im Stationsalltag getestet. Ziel ist es, Pflegefachpersonen sowie Ärztinnen und Ärzte bei zeitintensiven Routinetätigkeiten zu unterstützen. Der vierbeinige Roboter soll perspektivisch gesprochene Anweisungen verstehen, bei Visiten begleiten und pflegerische sowie medizinische Informationen automatisiert dokumentieren. Dazu zählen unter anderem Gesprächsprotokolle, Befunde und die Übertragung der Daten in das Krankenhausinformationssystem.

Das dreijährige Forschungsprojekt wird gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern umgesetzt und vom Bund gefördert. Neben technischen Fragen stehen ethische, rechtliche und soziale Aspekte im Mittelpunkt. Der Einsatz von HELIA setzt die Zustimmung aller Beteiligten voraus. Die Projektverantwortlichen betonen, dass Technik die pflegerische Verantwortung nicht ersetzen darf. Vielmehr soll der Roboter als unterstützendes Werkzeug wahrgenommen werden, das Arbeitsprozesse vereinfacht und Beschäftigte entlastet.

Quelle:
bibliomed-pflege.de

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