Sachsen zeigt Eigeninitiative: Kliniken schaffen regionales Versorgungsnetz

Die Gesundheitsregion Südwestsachsen nimmt die Krankenhausreform selbst in die Hand und baut ein regional abgestimmtes Versorgungsnetzwerk auf, bevor bundesweite Vorgaben umgesetzt werden. Mit wissenschaftlicher Begleitung und einer Förderung von 1,5 Millionen Euro strebt das Projekt eine effiziente Verteilung der Leistungen auf 27 Kliniken an, um die regionale Versorgung zu optimieren.

27. Dezember 2024
  • Medizin
  • Politik


Die Kliniken der Gesundheitsregion Südwestsachsen zeigen Eigeninitiative und gestalten ihre Versorgungsstrukturen unabhängig von der geplanten Krankenhausreform des Bundes. 19 der insgesamt 27 Kliniken arbeiten bereits an einem Modellvorhaben, das durch das sächsische Sozialministerium mit 1,5 Millionen Euro gefördert wird. Ziel ist die Entwicklung eines eng kooperierenden Netzwerks, das regionale Ressourcen optimal nutzt und abgestimmte stationäre Versorgungsangebote bietet. Das Klinikum Chemnitz soll dabei als regionales Zentrum ausgebaut werden. Vier zentrale Themenfelder, darunter Aus- und Weiterbildung sowie Patientenfokussierung, werden in Arbeitsgruppen bearbeitet. Trotz Herausforderungen bei der Verlagerung und Konzentration von Leistungen betonen die Verantwortlichen, dass die Existenz aller Kliniken gesichert werden soll. Dieses Projekt könnte bundesweit als Vorbild für zukunftssichere Krankenhausstrukturen dienen…

Quelle:

aerztezeitung.de


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