Sachsenfonds finanziert erstmals ein Krankenhaus

Sachsens Kabinett hat 91 Millionen Euro für die Sanierung von Haus P am Städtischen Klinikum Dresden beschlossen und das ein Jahr nach dem Förderstopp…

19. August 2026
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Das Städtische Klinikum Dresden erhält 91 Millionen Euro für die Transformation von Haus P am Standort Friedrichstadt. Das sächsische Kabinett hat die Förderung am Dienstag beschlossen. Das Klinikum ist damit das erste Krankenhaus in Sachsen, das Mittel aus dem Sachsenfonds erhält.

Die Fördersumme setzt sich aus 27 Millionen Euro aus dem Sachsenfonds und knapp 64 Millionen Euro aus dem Bundesanteil zum Krankenhaustransformationsfonds zusammen. Ziel ist der Aufbau eines modernen internistischen Zentrums in dem denkmalgeschützten Gebäude.

Der Beschluss kommt nach einem zwischenzeitlichen Förderstopp. Vor rund einem Jahr hatte die sächsische Landesregierung einen bereits erteilten Zuwendungsbescheid über 91 Millionen Euro für hinfällig erklärt, weil im Landeshaushalt keine Mittel mehr vorhanden waren. Das Gebäude war zu diesem Zeitpunkt bereits teilweise leergezogen und für die Sanierung vorbereitet worden.

Gesundheitsministerin Petra Köpping betonte, die Förderung schaffe Planungssicherheit und unterstütze die standortübergreifende Strukturreform des Klinikums. Das Vorhaben muss noch vom Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages sowie vom Bundesamt für Soziale Sicherung genehmigt werden, bevor der Zuwendungsbescheid ausgestellt werden kann.

Sachsen stellt jährlich rund 140 Millionen Euro aus eigenen Haushaltsmitteln für Krankenhäuser bereit. Bis 2030 sollen insgesamt rund eine Milliarde Euro in sächsische Kliniken fließen, bis 2035 über den Transformationsfonds bis zu 2,353 Milliarden Euro.

Quelle:
dnn.de

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