Sana beteiligt sich mit 21 Prozent an der Vivecti Group
Vivecti kauft den Sana-Einkaufsverbund. Damit wächst das Beschaffungsvolumen auf über sieben Milliarden Euro. Zugleich sichert sich Sana Anteile am Käufer. Die Fusion stärkt die Lieferketten und bündelt die Kliniknachfrage…
- Ökonomie
Die Vivecti Group mit Sitz in Ulm übernimmt die Einkaufstochter der Sana Kliniken in München. Der Sana-Einkaufsverbund versorgt derzeit mehr als 1.500 Gesundheitseinrichtungen in Deutschland und der Schweiz. Das jährliche Einkaufsvolumen liegt bei rund vier Milliarden Euro.
Durch die Integration steigt das Beschaffungsvolumen von Vivecti auf über sieben Milliarden Euro. Damit zählt das Unternehmen zu den führenden Einkaufsgemeinschaften im europäischen Gesundheitswesen. Im Gegenzug erhält Sana einen Anteil von 21 Prozent an Vivecti.
Der Zusammenschluss bündelt künftig rund 700 Beschäftigte und unterstützt über 6.000 Einrichtungen. Der Verbund beschafft ein breites Spektrum an Medizinprodukten, Arzneimitteln und Großgeräten. Vorstandschef Thomas Lemke betont, dass große Einkaufsverbünde stabile Lieferketten sichern und Engpässe bei Arzneimitteln abfedern können. Zudem tragen sie zur Standortbindung der Pharmaindustrie in Deutschland bei. Der Vertragsabschluss ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Angaben zum Kaufpreis machten die Partner nicht.
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