Sana: Endlich den Wahnsinn Bürokratie stoppen

Der bürokratische Aufwand für Krankenhäuser erreicht neue Höchstwerte, ein Ende ist nicht absehbar. Und jedes weitere Gesetz, das aktuell in Berlin diskutiert werde, steigere die Bürokratielasten noch, schreibt Sana-CEO Thomas Lemke in seiner Kolumne für die Fachzeitschrift f&w – führen und wirtschaften im Krankenhaus. 

13. September 2024
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Der bürokratische Aufwand für Krankenhäuser erreicht neue Höchstwerte, ein Ende ist nicht absehbar. Und jedes weitere Gesetz, das aktuell in Berlin diskutiert werde, steigere die Bürokratielasten noch, schreibt Sana-CEO Thomas Lemke in seiner Kolumne für die Fachzeitschrift f&w – führen und wirtschaften im Krankenhaus. 

Der bürokratische Aufwand für Krankenhäuser erreicht neue Höchstwerte. Ein Ende ist nicht absehbar. So enthält der 256 Seiten starke Gesetzentwurf zum Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz allein zur umstrittenen Vorhaltefinanzierung 30 Seiten mit neuen Nachweispflichten. Auch der inzwischen berühmt-berüchtigte Klinikatlas bürdet den Häusern neue Angaben zur Zertifizierung von Ärzten und medizinischen Einrichtungen auf, deren Mehrwert für Patienten bekanntlich gegen null geht. Dies führt nicht nur zu steigenden Kosten, sondern auch zu einer spürbaren Belastung des Personals, das kostbare Zeit für administrative Tätigkeiten aufbringen muss, die eigentlich der Patientenversorgung zugutekommen sollte. Es ist daher unerlässlich, Bürokratie konsequent ab- statt weiter aufzubauen. Von keiner anderen Maßnahme zur Bekämpfung des Ärztemangels versprechen sich übrigens Patienten laut einer aktuellen Allensbach-Umfrage mehr. Wenn sich dieser Eindruck schon bei den Leidtragenden verfestigt, spricht das Bände! …

Quelle:

sana.de


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