Pressemeldung

Sana Krankenhaus Radevormwald darf Knieendoprothetik ab 1. Januar 2026 uneingeschränkt durchführen

Mit dem aktuellen Beschluss im Rahmen des Eilverfahrens ist es nun möglich, die Knieendoprothetik bis zur finalen Klageentscheidung vorerst weiterzuführen…

17. Dezember 2025
  • Ökonomie

Das Sana Krankenhaus Radevormwald darf ab dem 1. Januar 2026 die Knieendoprothetik anbieten. Dabei handelt es sich um den Ersatz eines stark verschlissenen Kniegelenks durch ein künstliches Gelenk, eine Operation, die in Deutschland jedes Jahr bei rund 170.000 Patientinnen und Patienten durchgeführt wird. Nach einem positiven Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln und der endgültigen Anerkennung durch die Kostenträger wird die bisher eingeschränkte Leistungsgruppe nun vollständig fortgeführt.

„Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung“, sagt Dr. Martin Ulatowski, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. „Sie sichert die hochwertige Versorgung unserer Patientinnen und Patienten in der Region – viele hätten sonst weite Wege in Kauf nehmen müssen – und bestätigt die herausragende Expertise unseres Teams. Die uneingeschränkte Erbringung ab dem neuen Jahr gibt den Menschen im Bergischen Land und darüber hinaus Sicherheit bei der Planung ihrer Behandlung und gewährleistet die Fortführung hochwertiger medizinischer Versorgung.“

Kontinuität und Sicherstellung der regionalen Versorgung

Im Rahmen der Krankenhausplanung NRW sind dem Sana Krankenhaus Radevormwald bereits die allgemeinen Leistungsgruppen – darunter Allgemeine Innere Medizin, Allgemeinchirurgie, Geriatrie und Intensivmedizin – jeweils mit einer Erhöhung der Fallzahlen zugeteilt worden. Die Leistungsgruppe Endoprothetik war bislang nicht berücksichtigt. Dagegen hat das Sana Krankenhaus Radevormwald Klage und ein zusätzliches Eilverfahren zur Fortführung der Leistungsgruppe auch über 2025 hinaus eingelegt. Mit dem aktuellen Beschluss im Rahmen des Eilverfahrens ist es nun möglich, die Knieendoprothetik bis zur finalen Klageentscheidung vorerst weiterzuführen und die Versorgung in der Region sicherzustellen. „Der aktuelle Beschluss im Eilverfahren ist ein sehr wichtiges Signal und Zwischenschritt für unser Haus und vor allem für die Patientinnen und Patienten in der Region.“ betont Janine Bender, Geschäftsführerin. „Zugleich ist uns bewusst, dass das zugrunde liegende Klageverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Umso wichtiger ist es für uns, weiterhin mit hoher Qualität, Verantwortung und Engagement zu zeigen, wie unverzichtbar diese Leistung für die Versorgung in unserer Region ist.“

„Als Stadt ist es uns wichtig, ein leistungsstarkes Krankenhaus vor Ort zu haben. Mit dieser Entscheidung wird die Versorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger zukunftsweisend gesichert“, sagt Bürgermeister der Stadt Radevormwald, Dejan Vujinovic.

Mit dieser Entscheidung festigt das Sana Krankenhaus Radevormwald seine Rolle als zentraler Versorger für Knieendoprothetik in der Region und gewährleistet, dass Patientinnen und Patienten weiterhin hochwertige orthopädische Versorgung vor Ort erhalten.

Quelle:
sana.de

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