Sana transformiert seine IT-Struktur zum datengetriebenen Versorgungsmodell
Sana richtet seine IT neu aus. Ein zentrales Datenrepository, KI-Modelle und neue Verwertungsmodelle sollen Versorgung verbessern und wirtschaftliche Spielräume erweitern…
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Die Sana Kliniken AG treibt unter CTO Stefanie Kemp einen umfassenden IT-Umbau voran. Ausgangspunkt war eine stark fragmentierte Systemlandschaft mit hohem On-Premises-Anteil und begrenzter Interoperabilität. Acht getrennte Systeme und rund 2.000 Anwendungen erschweren den Datenaustausch.
Sana behandelt jährlich rund vier Millionen Patientinnen und Patienten. Pro Behandlungsfall fallen im Schnitt etwa 500 Datenpunkte an. Um diese Informationen strukturiert zu nutzen, hat der Konzern ein Clinical Data Repository aufgebaut. Ein Master-Patient-Index verknüpft Daten aus klinischen Systemen, Verwaltungsanwendungen und externen Quellen.
Über die neu gegründete Sana Data Solutions GmbH bereitet der Konzern Datensätze rechtssicher für Forschung und Industrie auf. Hochwertige Datensätze aus Onkologie oder Kardiologie erzielen Erlöse zwischen 300 und 700 Euro. Diese Mittel fließen in die Weiterentwicklung der medizinischen Qualität.
Parallel entwickelt Sana KI-gestützte Entscheidungsunterstützung für die Notaufnahme. Modelle werden überwiegend mit eigenen Daten trainiert. Ziel ist es, Fachkräfte zu entlasten und Prozesse zu beschleunigen.
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.