Schleswig-Holstein zieht Zwischenbilanz zur Krankenhausreform
Schleswig-Holstein hat Kliniken und Landeskrankenhausausschuss über den Stand der Reformumsetzung informiert. Kernpunkt sind sechs neue Versorgungsregionen als Basis für Planung und Leistungsgruppen…
- Politik
Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken hat die Kliniken Schleswig-Holsteins zum Umsetzungsstand der bundesweiten Krankenhausreform und zur Neuaufstellung des Landeskrankenhausplans abgeholt. Im FEK Neumünster kamen rund 70 Vertreterinnen und Vertreter aus Krankenhäusern und Landeskrankenhausausschuss zusammen.
Im Zentrum steht die Einteilung des Landes in sechs Versorgungsregionen. Grundlage sind reale Patientenströme, Erreichbarkeit, Einwohnerzahlen, bestehende Standorte sowie die Verteilung der Notfallversorgung. Wo es fachlich begründet ist, können Kreisgrenzen dabei auch überschritten werden.
Die Versorgungsregionen sollen künftig die Planungsebene zwischen Kreis und Land bilden: Zeitkritische Leistungen werden regional koordiniert, hochspezialisierte Angebote dagegen landesweit – bei Bedarf auch länderübergreifend – ausgerichtet.
Ab dem Frühjahr sind regionale Gespräche mit den Trägern geplant, um die konkrete Ausgestaltung festzuzurren.
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