Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin fordert praxistaugliche Krankenhausreform

Die schleswig-holsteinische Gesundheitsministerin kritisiert die schleppende Umsetzung der Krankenhausreform, da zentrale Regelungen und Softwarelösungen noch fehlen. Die Kliniken seien zwar bereit, konstruktiv mitzuwirken, aber ohne finanzielle Überbrückungshilfen drohe eine Gefährdung der Versorgungssicherheit.

6. Dezember 2024
  • Politik
  • Ökonomie


Die schleswig-holsteinische Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken mahnt das Bundesgesundheitsministerium, endlich praxistaugliche Regelungen für die Krankenhausreform vorzulegen und die notwendige Software für die Einteilung in Leistungsgruppen bereitzustellen. Sie bemängelt die fehlende Folgenabschätzung der Reform durch Bundesminister Lauterbach und fordert Klarheit für Kliniken, Bürger und Politik. Trotz der Bereitschaft zur Mitgestaltung warnen die Kliniken in Schleswig-Holstein vor einer unveränderten wirtschaftlichen Notlage, die die Versorgungssicherheit gefährde. Eine schnelle Übergangsfinanzierung durch den Bund stehe weiterhin aus und von der Decken sieht Chancen für notwendige Reformkorrekturen nur mit einer künftigen Bundesregierung. Der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein, Patrick Reimund, betonte, dass eine nachhaltige Wirkung der Reformen noch Jahre auf sich warten lassen werde…

Quelle:

aerzteblatt.de


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