Schließung der Klinik am Homberg: Wicker-Konzern reagiert auf Gesundheitskrise und Fachkräftemange
Der Wicker-Konzern schließt die Klinik am Homberg in Bad Wildungen aufgrund steigender Betriebskosten, Fachkräftemangel und Sanierungsbedarf. Diese Entscheidung wird zu Stellenabbau und einer Umverteilung der Abteilungen auf nahegelegene Standorte führten. Verdi will währenddessen die Tarifverhandlungen fortsetzen.
- Ökonomie
Der Wicker-Konzern schließt die Klinik am Homberg in Bad Wildungen und plant eine Umstrukturierung der Standorte in der Region. Grund für die Schließung sind wirtschaftliche Belastungen, der Fachkräftemangel und der Trend zur ambulanten Behandlung. Rund ein Drittel der 150 Beschäftigten könnte ihren Arbeitsplatz verlieren, wobei der Konzern sozialverträgliche Lösungen verspricht. Die betroffenen Abteilungen für Psychosomatik und Psychotherapie sollen nach Bad Zwesten verlegt werden, um dort ein Kompetenzzentrum zu schaffen, während die Orthopädie nach Bad Wildungen umzieht. Die Gewerkschaft Verdi, die erst kürzlich eine Tarifeinigung mit der Klinikleitung erzielt hatte, zeigt sich besorgt und fordert die Fortsetzung der Tarifverhandlungen. Bad Wildungens Bürgermeister Ralf Gutheil bedauert den Verlust der Klinik und hofft auf eine stabile Zukunft für die verbleibenden Einrichtungen…
hessenschau.de
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.