Schmerzkliniken unter Druck: Reform lässt Versorgungslücke befürchten
Die geplante Krankenhausreform sorgt bei Schmerzkliniken für erhebliche Unsicherheit. Fachleute warnen vor Versorgungsengpässen, weil die Schmerztherapie im neuen System nicht vorgesehen ist…
- Politik
Die Krankenhausreform der Bundesregierung stellt spezialisierte Schmerzkliniken vor große Herausforderungen. In der aktuellen Ausgestaltung fehlt eine eigene Leistungsgruppe für die Schmerztherapie. Damit ist unklar, wie diese Leistungen künftig vergütet werden sollen.
Kliniken befürchten wirtschaftliche Nachteile bis hin zur Schließung entsprechender Angebote. Besonders kritisch ist die Situation in Schleswig-Holstein, wo Fachleute bereits vor regionalen Versorgungslücken warnen. Schmerzpatientinnen und Schmerzpatienten sind häufig auf interdisziplinäre, stationäre Behandlungsangebote angewiesen, die sich nicht ohne Weiteres in andere Versorgungsstrukturen verlagern lassen. Vertreter der Kliniken mahnen daher Nachbesserungen an, um die spezialisierte Schmerzmedizin im Rahmen der Reform abzusichern.
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