Schutz statt Pflicht: Kliniken setzen auf Maskenempfehlungen
Trotz hoher Infektionszahlen verzichten Berliner Kliniken auf eine Maskenpflicht und setzen auf Empfehlungen. Patienten und Besucher sollen bei Symptomen Mundschutz tragen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Erkältungssymptomen arbeiten möglichst weit entfernt von Patienten. Erste Anzeichen deuten auf ein Abklingen der Grippewelle hin.
- QM
Berliner Krankenhäuser reagieren auf die anhaltend hohe Zahl von Atemwegsinfektionen mit Schutzempfehlungen statt Mundschutz. Die Charité rät Patienten und Besuchern, in Gemeinschaftsbereichen einen Mundschutz zu tragen. Vivantes gibt ähnliche Empfehlungen und hält erkrankte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst vom Patientenkontakt fern. Die DRK-Kliniken führen bei Verdacht auf Influenza routinemäßig PCR-Tests durch. Bei bestätigten Fällen tragen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Patientenkontakt FFP2-Masken.
Seit Beginn der Grippewelle im Dezember wurden in Berlin über 8.500 Influenzafälle gemeldet. Die Dunkelziffer ist vermutlich höher. Inzwischen gibt es erste Anzeichen einer Entspannung: Die Zahl der wöchentlich registrierten Influenza-Fälle ist zurückgegangen. Influenza-A-Infektionen nehmen ab, während Influenza-B-Fälle leicht zunehmen. Auch der Nachweis von Coronaviren im Abwasser ist rückläufig…
aerztezeitung.de
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.