Schutzschirm aufgespannt: Verbundkrankenhaus Linz-Remagen startet Sanierung bei laufendem Betrieb
Der Klinikverbund Linz-Remagen saniert sich im Schutzschirmverfahren. Betrieb, Löhne und Versorgung bleiben stabil. Ziel ist eine wirtschaftliche Neuausrichtung bei laufendem Betrieb. Die Angela von Cordier-Stiftung unterstützt die Sanierung als Gesellschafterin.
- Ökonomie
Der Klinikverbund Linz/Remagen mit seinen beiden Standorten und Beteiligungsgesellschaften hat ein Schutzschirmverfahren beantragt. Ziel ist die wirtschaftliche Neuausrichtung bei laufendem Betrieb. Auch das MVZ Maria Stern und die Servicegesellschaft HL befinden sich im Eigenverwaltungsverfahren. Die Geschäftsführung betont: Die medizinische Versorgung bleibt in vollem Umfang erhalten. Löhne und Gehälter sind durch die Bundesagentur für Arbeit gesichert.
Hintergrund des Verfahrens sind strukturelle und wirtschaftliche Belastungen, die viele Krankenhäuser bundesweit betreffen – darunter Tarifsteigerungen, Investitionsstau und pandemiebedingte Ausfälle. Das Verfahren wird von der Sanierungskanzlei ECKERT begleitet. Der erfahrene vorläufige Sachwalter Jens Lieser sorgt für die Wahrung der Gläubigerinteressen. Die Gesellschafterin, die Angela von Cordier-Stiftung, signalisiert ihre Unterstützung. Die Sanierung soll neue Liquidität schaffen und die langfristige Versorgungssicherheit gewährleisten.
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