Sekundenschnell zur Diagnose: Wie KI Hirntumor-OPs präzisiert
„FastGlioma“ erkennt Tumorzellen in Sekunden und verbessert durch KI-gestützte Echtzeitanalysen während Hirnoperationen die Präzision, steigert die Überlebenschancen und verringert Komplikationen.
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Mit „FastGlioma“ revolutioniert ein KI-gestütztes System die Chirurgie von Gehirntumoren. In Kooperation zwischen der Universitätsklinik für Neurochirurgie Wien, dem AKH Wien und US-amerikanischen Forschungsinstituten wurde ein Verfahren entwickelt, das Tumorgewebe während einer Operation in Sekundenschnelle analysiert. Statt herkömmlicher Wartezeiten von bis zu 30 Minuten liefert die KI unmittelbar Ergebnisse, die präzise zwischen gesundem und tumorbefallenem Gewebe unterscheiden. Dies ist entscheidend, um sowohl die Rückkehr des Tumors zu verhindern als auch gesunde Gehirnfunktionen zu bewahren.
Seit 2020 wurden in Wien bereits rund 500 Operationen mit dieser Technologie durchgeführt. Grundlage des Systems sind über vier Millionen Bilder, die in der KI trainiert wurden, ergänzt durch neuropathologische und molekularbiologische Analysen. Studien zeigen, dass „FastGlioma“ konventionelle Methoden wie fluoreszierende Kontrastmittel übertrifft.
Die Forschenden betonen, dass die Erkenntnisse auch auf andere Hirntumorarten übertragbar sind. Mit rund 120 bekannten Gehirntumorarten eröffnet diese Innovation neue Perspektiven für präzisere Tumorentfernungen und verbesserte Prognosen für Patientinnen und Patienten…
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