Senat beschließt Neubau der Asklepios Klinik Altona – Europaweites Vergabeverfahren startet

Der Hamburger Senat hat den Weg für den Neubau der Asklepios Klinik Altona freigemacht. Ein europaweites Vergabeverfahren startet, die Inbetriebnahme ist für 2035 geplant…

9. September 2026
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Der Hamburger Senat hat am Dienstag die erforderlichen Schritte für den Neubau der Asklepios Klinik Altona beschlossen. Sozialbehörde und Asklepios verständigten sich zuvor auf Eckpunkte zu Planung, Finanzierung, Infrastruktur und Grundstücksbereitstellung. Ein europaweites Vergabeverfahren kann damit starten.

Das neue Klinikum entsteht am bestehenden Standort in Othmarschen und umfasst 600 Betten, davon 60 im Intensivbereich sowie 46 in der Neonatologie. Zwölf stationäre Operationssäle und fünf Fast-Track-OP für ambulante Eingriffe sind geplant. Jährlich behandelt die Klinik rund 90.000 Patientinnen und Patienten, über 30.000 davon stationär. Das Versorgungsgebiet umfasst den Hamburger Westen sowie die Kreise Pinneberg, Stade und Harburg.

Hamburg übernimmt 77 Prozent der Investitionskosten, Asklepios 23 Prozent. Den Gesamtkostenrahmen veröffentlichen beide Seiten vorerst nicht, um das Vergabeverfahren nicht zu beeinflussen. Die Bürgerschaft soll voraussichtlich bis Ende 2027 über die Errichtungskosten entscheiden.

Planung und Bau sollen aus einer Hand erfolgen. Ein Totalübernehmer wird im Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ausgewählt. Für vorbereitende Infrastrukturmaßnahmen sind im Haushaltsplanentwurf 2027/2028 bereits 14 Millionen Euro vorgesehen, bis 2035 folgen weitere Maßnahmen mit rund 30 Millionen Euro Gesamtvolumen.

Der bestehende Klinikkomplex aus den Jahren 1959 bis 1970 erfüllt energetische und prozessuale Anforderungen zunehmend nicht mehr. Die denkmalgeschützten Gebäude sollen nach dem Umzug erhalten und neu genutzt werden. Die Inbetriebnahme ist für 2035 geplant, der laufende Betrieb bleibt während der Bauzeit aufrechterhalten.

Quelle:
asklepios.com

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