Sepsis: Künstliche Intelligenz als Frühwarnsystem im Klinikalltag
Sepsis ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die oft zu spät erkannt wird. Jede Minute zählt. Ärztinnen und Ärzte bei Vivantes setzen daher auf schnelle Behandlung und KI-Systeme, die Patientendaten kontinuierlich analysieren und frühzeitig warnen. So steigt die Chance, schwere Verläufe und Todesfälle zu verhindern.
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Sepsis, umgangssprachlich Blutvergiftung, zählt zu den häufigsten Todesursachen auf Intensivstationen. Sie entsteht meist aus Infektionen wie Lungenentzündung oder Harnwegsinfekt. Die Immunreaktion des Körpers gerät außer Kontrolle, Organe können versagen. Früh erkannte Symptome wie Verwirrtheit, Atemnot, schneller Puls oder starke Schmerzen sind entscheidend. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Erkrankte, Krebsbetroffene oder Patientinnen und Patienten nach Operationen. Schon der Verdacht auf Sepsis führt bei Vivantes zur sofortigen Einleitung lebensrettender Maßnahmen: Antibiotika, Flüssigkeitstherapie und engmaschige Überwachung. Jede Stunde zählt, Verzögerungen senken die Überlebenschance drastisch. KI-Systeme unterstützen Ärztinnen und Pflegende, indem sie Vitalwerte und Laborbefunde kontinuierlich prüfen und bei Risiko automatisch alarmieren. Die Entscheidung liegt immer beim Behandlungsteam, doch die Technik ermöglicht wertvolle Zeitgewinne. Vorbeugung ist möglich durch Impfungen, frühzeitige Behandlung von Infektionen und erhöhte Aufmerksamkeit nach Eingriffen. Auch nach überstandener Sepsis bleiben häufig Belastungen wie Müdigkeit, Ängste oder Einschränkungen zurück, weshalb Aufklärung und Nachsorge wichtig bleiben.
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