Serviceroboter am UKSH: Hugo soll Personal entlasten, zeigt aber noch Schwächen
Mit Hugo testet das UKSH in Kiel einen KI-gestützten Serviceroboter, der Patientinnen und Patienten den Weg weisen und Personal entlasten soll. Der Prototyp beantwortet bereits einfache Fragen, arbeitet aber noch nicht verlässlich…
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Das UKSH in Kiel erprobt mit Hugo einen KI-gestützten Serviceroboter, der Patienten und Besuchern den Weg weisen soll. Ärzte und Pflegepersonal sollen dadurch entlastet werden. Laut Projektleiter Felix Prell verbringen sie im Schnitt rund eine Stunde pro Tag damit, Wege zu erklären oder einfache Auskünfte zu geben. Der Prototyp beantwortet bereits einzelne Fragen, arbeitet aber noch nicht verlässlich.
Das UKSH entwickelt Hugo mit verschiedenen Forschungseinrichtungen im 2,5 Millionen Euro teuren EU-Projekt „HospiBot“. Der Roboter findet etwa die Eisdiele, scheitert aber noch an anderen Zielen wie der Radiologie. Eine schwache Internetverbindung verzögert Antworten zusätzlich.
Prell versteht Hugo als Ergänzung zum Personal. Auf patientenbezogene Daten greift der Roboter nicht zu. Deshalb kann er keine Auskünfte zu Patientenzimmern geben. In einem möglichen Folgeprojekt soll Hugo Patienten begleiten und einfache Dinge von A nach B transportieren.
Am UKSH arbeiten Wissenschaftler und Techniker weiter an Technik und Funktion. Ein Team der HAW Kiel untersucht parallel, wie Menschen auf Stimme, Gestik, Mimik und Design reagieren. Viele Gäste und Patienten zeigen bereits Interesse an Hugos Hilfe. Bis Hugo im Eingangsbereich problemlos funktioniert, bleibt aber Entwicklungsarbeit nötig.
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