Sicherheitslücken in der ePA: Fraunhofer kritisiert unzureichende Maßnahmen vor dem Roll-out
Kurz vor dem geplanten Start der elektronischen Patientenakte (ePA) warnt ein Fraunhofer-Gutachten vor gravierenden IT-Schwachstellen, die dringende Nachbesserungen in Sicherheit und Datenschutz erfordern
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Die für Januar 2025 geplante elektronische Patientenakte (ePA) zeigt laut einem Fraunhofer-Gutachten deutliche Sicherheitsdefizite. So wurden 21 Schwachstellen im Konzept der gematik identifiziert, davon vier als hochriskant. Kritisiert werden u. a. lange Reaktionszeiten auf Sicherheitsvorfälle und fehlende Rollentrennungen im Zugang zu sicherheitsrelevanten Daten. Besondere Sorge bereiten auch die Risiken durch mögliche Lieferkettenangriffe und unzureichende Sicherheitsvorgaben für Primärsysteme in Krankenhäusern und Praxen, die sensible Patientendaten schützen sollen. Die gematik zeigt sich offen für Verbesserungen, doch eine tatsächliche Sicherheitsbewertung der ePA mit realen Daten steht noch aus…
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