Sigmaringer Klinikum erhöht Sicherheitsstandards nach Angriff auf Pflegekraft
Nach einem Angriff in der Psychiatrie passt das Klinikum Sigmaringen Abläufe, Technik und Schulungen an und stärkt den Schutz der Teams…
- QM
Das SRH Klinikum Sigmaringen hat nach einem Angriff auf eine Krankenschwester in der Psychiatrie umfassende Veränderungen umgesetzt. Die Beschäftigten erhalten Telefone mit zusätzlichem Notfallknopf, da zum Zeitpunkt des Vorfalls nur eine interne Notrufnummer verfügbar war. Das Klinikum betont die solidarische Unterstützung der betroffenen Pflegekraft und des Teams.
Vor Gericht wurde deutlich, dass es kein klar geregeltes Vorgehen für körperliche Übergriffe gab. Das Haus verweist auf bestehende externe Trainings zu Prävention und Deeskalation, die Schutz- und Befreiungstechniken beinhalten. Ergänzend gab es einen bereits geplanten Polizeivortrag sowie weitere Schulungen, die die Teampräsenz stärken sollen. Trotz des Vorfalls sieht die Klinik keinen Bedarf für einen Sicherheitsdienst. Die Leitung setzt auf strukturierte Abläufe, geschulte Beschäftigte und eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei, um die Sicherheit auf den Stationen zu erhöhen.
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