Situation der Krankenhäuser in Sachsen weiterhin extrem angespannt

18. März 2022
  • Ökonomie

Krankenhausgesellschaft drängt auf weitere Unterstützung der Krankenhäuser

Angesichts steigender Inzidenzen und des damit verbundenen Personalausfalls ist die Funktions- und Leistungsfähigkeit der sächsischen Krankenhäuser weiterhin und zum Teil gravierend eingeschränkt. „Somit ist gegenwärtig eine schnelle Rückkehr in eine gewünschte normale Regelversorgung aus unserer Sicht bis auf Weiteres nicht absehbar“, so Dr. Stephan Helm, Geschäftsführer.

Aus den coronabedingten Personalausfällen resultieren nicht nur schwierige Folgen für die zu versorgenden Patientinnen und Patienten sondern auch für die wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser in diesem Jahr.

Aufgrund damit verbundener absehbarer Erlösausfälle fordert die KGS eine nochmalige Verlängerung der coronabedingten Ausgleichszahlungen und bittet das Sozialministerium um entsprechenden Einsatz auf Bundesebene. Das ist umso dringlicher, da die aktuellen Regelungen zum 19.03.2022 auslaufen.

Darüber hinaus belasten die Krankenhäuser auch die zwischenzeitlich extrem gestiegenen Kosten im Energie-, Bau- und Logistikbereich. Da die Krankenhäuser solche Kostenentwicklungen nicht in Preisen abbilden und weitergeben können, bedarf es einer gesetzlichen Abfederung dieser Entwicklungen, entweder als Zuschläge auf die Vergütungen oder als entsprechende Budgetanpassungen.

Quelle:

khg-sachsen.de; KGS


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