Spatenstich in Oldenburg: Erste eigene Gebäude für die Universitätsmedizin nach 14 Jahren Provisorium

Die Universitätsmedizin Oldenburg hat mit dem Spatenstich für ihren Neubau begonnen. Drei Bauabschnitte mit insgesamt rund 12.800 Quadratmetern Nutzfläche sind bis Mitte der 2030er-Jahre geplant…

14. August 2026
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Die Universitätsmedizin Oldenburg baut erstmals eigene Gebäude. Mit einem symbolischen Spatenstich starteten am 13. August 2026 die Arbeiten für den ersten von drei Bauabschnitten. Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs bezeichnete den Baubeginn als Investition in Spitzenforschung und Ausbildung.

Seit ihrer Gründung 2012 arbeitet die Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften in Bestandsgebäuden, Mietflächen, Modulbauten und Laborcontainern. Im Herbst 2026 beginnen erstmals 200 Studierende ihr Medizinstudium in Oldenburg.

Der erste Bauabschnitt umfasst rund 4.000 Quadratmeter Nutzfläche auf einer Gesamtfläche von drei Fußballfeldern. Er beinhaltet Forschungsflächen und eine Anatomie, die es Studierenden künftig ermöglicht, in Oldenburg an Spenderkörpern zu arbeiten. Bislang fahren sie dafür regelmäßig mit Bussen nach Groningen. Die Fertigstellung ist für Mitte 2030 geplant, die Kosten belaufen sich auf 85 Millionen Euro, davon trägt die Universität rund 18 Millionen Euro aus eigenen Mitteln.

Ein zweites Forschungsgebäude mit rund 3.400 Quadratmetern soll zwischen 2029 und 2032 für voraussichtlich 76 Millionen Euro entstehen. Der dritte Bauabschnitt mit 5.400 Quadratmetern sieht zusätzliche Lehrflächen und eine Cafeteria vor. Die Inbetriebnahme ist für Mitte der 2030er-Jahre geplant, die Kosten werden auf 77 Millionen Euro geschätzt.

Quelle:
aerzteblatt.de

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