St. Joseph-Krankenhaus: Verhandlungen über Verlustübernahme und Übergang laufen

Die Gläubigerversammlung hat die Fortführung des St. Joseph-Krankenhauses im Insolvenzverfahren bestätigt. Nun sollen die Verhandlungen über Verlustübernahme und spätere Übernahme durch den Eifelkreis rasch abgeschlossen werden…

17. März 2026
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Die Gläubigerversammlung der St. Joseph-Krankenhaus gGmbH hat am 11. März 2026 die Fortführung des Krankenhausbetriebs einstimmig unterstützt. Das Insolvenzverfahren soll weiter in Eigenverwaltung laufen. Die Aufsicht bleibt beim Sachwalter, Rechtsanwalt Jakob Joeres.

Zugleich wollen die Beteiligten die Gespräche mit dem Eifelkreis Bitburg-Prüm zügig abschließen. Dabei geht es um die endgültige Übernahme des Krankenhauses und um eine erforderliche Zwischenmaßnahme zur Verlustübernahme.

Nach dem derzeitigen Stand soll der Krankenhausbetrieb mit rund 450 Beschäftigten spätestens bis Ende 2026 vollständig auf den Landkreis übertragen werden. Nach dem Verständnis von Eigenverwaltung und Sachwalter kann dabei auch ein regionaler Partner eingebunden werden.

Die Generalbevollmächtigten der Kanzlei Niering Stock Tömp Rechtsanwälte, Sachwalter Jakob Joeres und Landrat Andreas Kruppert wollen die vertraglichen Details zur Verlustübernahme kurzfristig finalisieren. Damit sollen für die Belegschaft des Hauses und für die Bevölkerung in der Region mehr Verbindlichkeit und Planungssicherheit entstehen.

Die nächste Gläubigerversammlung ist für den 30. April 2026 beim Amtsgericht Bitburg angesetzt.

Quelle:
nst-inso.com

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