Starke Partner initiieren zukunftsweisendes Digitalprojekt für die Gesundheitsversorgung in Hürth und dem Rhein-Erft-Kreis
- IT
- KI-Projekt zur Notfallversorgung: Politik, Krankenhaus, Forschung und Rettungsdienste entwickeln ein KI-System zur Optimierung der Notfallversorgung im Rhein-Erft-Kreis.
- Bessere Zusammenarbeit: Ziel ist es, die Kommunikation zwischen Rettungsdiensten, Krankenhäusern und Arztpraxen durch KI zu verbessern und Notfallbehandlungen zu beschleunigen.
- Pilotstudie und Skalierbarkeit: Das Projekt umfasst eine Pilotstudie mit Fokus auf den sicheren Umgang mit Daten und der Übertragbarkeit auf andere Regionen.
„Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern in Hürth und Umgebung eine digitale und durch KI optimierte Medizin der Zukunft bieten“. Mit diesem Vorhaben trafen sich am vergangenen Freitag Akteure aus Politik, Krankenhaus, Forschung und Rettungsdiensten auf dem Innovationscampus des AI Village in Hürth.
Mit dem Treffen wurden die Weichen für ein zukunftsweisendes Projekt gestellt, in dessen Rahmen gemeinsam mit dem Sana-Krankenhaus Hürth, dem Rettungsdienst der Stadt Hürth, dem Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme, dem AI Village sowie Bundes- und Landtagsabgeordneten ein KI-basierten System zur Optimierung der Notfallversorgung im Rhein-Erft-Kreis entwickelt werden soll. „Hier entsteht etwas, das bundesweit Aufmerksamkeit verdient. Wenn medizinische Expertise, digitale Kompetenz und kommunale Verantwortung so eng verzahnt arbeiten, entstehen echte Zukunftslösungen.“ betont Dr. Georg Kippels, Mitglied des Deutschen Bundestages. Auch Landtagsabgeordneter Thomas Okos zeigte sich begeistert: „Wir brauchen diese interdisziplinären Impulse, um die Gesundheitsversorgung flächendeckend zukunftsfest zu machen.“
In partnerschaftlichem Schulterschluss wurden zentrale Anforderungen, Chancen und Herausforderungen identifiziert. „Wir müssen sektorenübergreifend denken. Das heißt, dass wir Wege finden müssen, wie Rettungsdienste, Krankenhäuser und Arztpraxen effizient miteinander kommunizieren können, um im Notfall keine Zeit zu verlieren. Künstliche Intelligenz kann uns dabei enorm unterstützen“, sagt Prof. Dr. Gisbert Knichwitz, Chefarzt am Sana-Krankenhaus Hürth. Michael Weckmann, Cluster-Geschäftsführer der Sana-Kliniken Rheinland ergänzte: „Uns geht es nicht nur um unser Krankenhaus. Wir denken regional, interdisziplinär und langfristig. Dieses Projekt ist eine große Chance, Gesundheitsversorgung neu zu gestalten – gemeinsam, mit vielen starken Partnern.“
Das Treffen markiert einen bedeutenden Schritt auf dem Weg zu einem Projekt mit bundesweiter Strahlkraft. Durch viele Veränderungen im Gesundheitswesen aufgrund der aktuellen Reformen, ist es das Ziel Innovationen zu entwickeln, um auf diese Veränderungen optimal eingehen zu können. „Wir gehen diesen Weg gemeinsam. In einem Notfall zählt jede Sekunde. Neue KI-basierte Innovationen, können die Behandlungspfade deutlich verkürzen – und so Leben retten. Unser Krankenhaus in Hürth ist bereits digitalisiert aufgestellt und wird ein starker Partner in der Entwicklung sein“, so Hannah Kador, Geschäftsführerin des Sana-Krankenhauses Hürth.
Die Akteure definieren das Projekt derzeit in enger Abstimmung. Die nächsten Schritte umfassen die technische und inhaltliche Konkretisierung sowie die Entwicklung einer Pilotstudie. Dabei steht der verantwortungsvolle und sichere Umgang mit Daten ebenso im Fokus wie die spätere Übertragbarkeit auf andere Regionen. „Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern in Hürth und Umgebung eine digitale und durch KI optimierte Medizin der Zukunft bieten“. Mit diesem Vorhaben trafen sich am vergangenen Freitag Akteure aus Politik, Krankenhaus, Forschung und Rettungsdiensten auf dem Innovationscampus des AI Village in Hürth.
sana.de
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