Statistisches Landesamt Hessen verzeichnet niedrigste Krankenhausverweildauer seit 1990
Für 2025 meldet das Hessische Statistische Landesamt einen Anstieg der vollstationären Behandlungsfälle in Hessen um 2,5 Prozent auf 1,29 Millionen, das Vor-Pandemie-Niveau bleibt jedoch unerreicht…
- Personal
- Ökonomie
Das Hessische Statistische Landesamt hat für 2025 insgesamt 1,29 Millionen vollstationäre Behandlungsfälle in den 151 hessischen Krankenhäusern erfasst, ein Anstieg um 31.400 Fälle gegenüber dem Vorjahr. Das Niveau von 2019 wurde damit noch nicht wieder erreicht. Damals verzeichneten die Krankenhäuser 77.360 Fälle mehr als 2025.
Die drei behandlungsstärksten Fachbereiche waren erneut Innere Medizin (31,4 Prozent), Allgemeine Chirurgie (15,8 Prozent) und Frauenheilkunde und Geburtshilfe (8,3 Prozent). Die durchschnittliche Verweildauer sank auf 7,0 Tage, den niedrigsten Wert seit 1990.
Der Bettenbestand ging leicht zurück. Im Jahresdurchschnitt standen rund 34.820 Betten zur Verfügung, 240 weniger als im Vorjahr. Die Auslastung stieg dennoch auf 71,5 Prozent. Für die Intensivmedizin standen 1.880 Betten bereit, die Auslastung lag bei 68,2 Prozent.
Das Krankenhauspersonal wuchs auf 93.040 Beschäftigte, umgerechnet 70.240 Vollzeitstellen, ein Plus von 3,2 Prozent. Im ärztlichen Bereich arbeiteten 15.430 Personen, davon 65,4 Prozent als Assistenzärzte. Der Frauenanteil im ärztlichen Dienst betrug 48,0 Prozent, sank jedoch mit steigender Hierarchieebene. Bei leitenden Ärzten lag er bei 19,9 Prozent.
Im Pflegedienst waren 42.850 Personen beschäftigt, 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr. 82,4 Prozent davon waren Frauen. Umgerechnet auf Vollzeitstellen entspricht das 31.950 Vollzeitäquivalenten, ein Zuwachs von 5,8 Prozent.
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.