Strategien für Kliniken: So gelingt der Strukturwandel zur neuen Krankenhausreform

Gesundheitsökonom Boris Augurzky rät Krankenhäusern, sich frühzeitig durch Spezialisierung, Kooperation und die Förderung ambulanter Angebote auf die Krankenhausreform 2025 vorzubereiten, um Strukturanforderungen und finanzielle Bedingungen optimal zu erfüllen.

13. November 2024
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Im Zuge der anstehenden Krankenhausreform, die 2025 in Kraft treten soll, empfiehlt Gesundheitsökonom Boris Augurzky den Kliniken, sich strategisch neu auszurichten. Die Reform bringt eine Einteilung in 65 Leistungsgruppen mit sich, auf die sich Krankenhäuser fokussieren sollten, indem sie ihre Kernkompetenzen stärken und sich von kleineren Leistungsbereichen trennen. Augurzky schlägt Kooperationen mit anderen Kliniken – auch über Landkreisgrenzen hinweg – vor, um eine Schwerpunktbildung und die Erfüllung von Mindestanforderungen zu erleichtern. Zur Vorbereitung auf die geplante Vorhaltefinanzierung von 60 Prozent der Betriebskosten sollten Kliniken stärker auf komplexe Fälle und die Ambulantisierung setzen und so ambulante Versorgungsstrukturen ausbauen. Der geplante Transformationsfonds von bis zu 50 Milliarden Euro soll Kliniken bei diesen Umstrukturierungen unterstützen, insbesondere in ländlichen Gebieten, wo sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen ein Basisangebot vor Ort gewährleisten könnten. Diese modularen Einrichtungen könnten flexibel an die regionalen Versorgungsbedarfe angepasst und mit größeren Zentralkliniken vernetzt werden…

Quelle:

aerzteblatt.de


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