Streeck skizziert Vision für ein zukunftsfestes Gesundheitssystem

Hendrik Streeck ruft zu einem Neuanfang in der Gesundheitspolitik auf. Er fordert: weniger Bürokratie, mehr Prävention, echte Digitalisierung – und eine Gesundheitspolitik, die als Fundament der Demokratie wirkt. Denn wer krank ist, braucht nicht Debatten – sondern Hilfe. Sofort und menschlich.

23. April 2025
  • Politik


Gesundheit ist mehr als Versorgung – sie ist ein Prüfstein für den Zusammenhalt einer Demokratie. Virologe und Bundestagsabgeordneter Hendrik Streeck fordert in einem Grundsatzbeitrag eine umfassende Neuausrichtung der Gesundheitspolitik. Für ihn steht fest: Nur ein Staat, der im Krankheitsfall verlässlich hilft, wird als starke Gemeinschaft erlebt. Der Reformstau in Digitalisierung, Prävention und Versorgung gefährde nicht nur das System – sondern auch das Vertrauen in den Sozialstaat.

Streeck kritisiert ein Gesundheitssystem, das zu oft ökonomischen Anreizen folgt statt menschlicher Notwendigkeit. Gleichzeitig warnt er vor einem Gesundheitssystem, das nur repariert statt vorsorgt. Die Lösung liegt für ihn in einer datengestützten, präventionsorientierten und international vernetzten Gesundheitspolitik. KI, Forschung und Gesundheitswirtschaft müssten stärker eingebunden werden. Deutschland brauche endlich den Mut zu großen Lösungen – jenseits von Parteilinien und Legislaturperioden. Der aktuelle Koalitionsvertrag sei ein Anfang, aber kein Ziel. Streeck plädiert für einen politischen Schulterschluss aller Akteure – mit 83 Millionen Gründen: den Menschen…

Quelle:

welt.de


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