Strukturwandel bei KMG: Klinikschließung in Bad Frankenhausen, Spezialisierung in Sondershausen

Mit der Schließung der KMG Manniske Klinik Bad Frankenhausen endet die stationäre Versorgung am Standort. Ambulanzen und Notdienste bleiben erhalten. In Sondershausen baut KMG gleichzeitig Onkologie, Palliativmedizin und Schulterchirurgie gezielt aus – ein Umbau mit Signalwirkung.

3. April 2025
  • Ökonomie


Zum 31. März 2025 hat die KMG Manniske Klinik in Bad Frankenhausen ihren stationären Betrieb planmäßig eingestellt. Die medizinische Versorgung am Standort bleibt jedoch gesichert: Das KMG MVZ mit sieben Facharztpraxen bleibt unverändert geöffnet und soll künftig um ambulante Operationskapazitäten erweitert werden. Unter dem neuen Namen „KMG Manniske Gesundheitszentrum“ wird die medizinische Präsenz fortgeführt, ergänzt durch die DRK-Rettungswache und eine Bereitschaftsdienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen.

Parallel zur Schließung setzt KMG gezielt auf Spezialisierung: Am 1. April nimmt das KMG Klinikum Sondershausen zwei neue Fachabteilungen in Betrieb. Neben einer Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin geht dort auch das Schulterzentrum Thüringen unter Leitung von Dr. Hamo Kenawy an den Start. Damit folgt KMG einem klaren Strukturprinzip: Konzentration stationärer Leistungen bei gleichzeitiger Stärkung ambulanter Versorgung vor Ort…

Quelle:

kmg-kliniken.de


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