T-Systems: Dr. Gottfried Ludewig fordert ein KHZG 2.0

Für Ludewig ist klar – ohne moderne Infrastruktur, vernetzte Systeme und gezielte Investitionen in Cybersicherheit bleibt Digitalisierung im Gesundheitswesen Stückwerk. Kliniken brauchen nicht nur Technik, sondern politische Klarheit und nachhaltige Finanzierung.

28. März 2025
  • IT
  • Medizin


Für Dr. Gottfried Ludewig, Chef der internationalen Gesundheitssparte von T-Systems, reicht das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) nicht aus. Trotz messbarer Fortschritte sei die digitale Infrastruktur vieler Kliniken noch immer auf dem Stand der 1990er-Jahre. Ohne leistungsfähige Cloudsysteme, digitale Vernetzung und konsequente Investitionen in Cybersicherheit bleibe moderne Medizin Illusion. Ludewig fordert eine strukturelle Weiterentwicklung zu einem KHZG 2.0 mit regionalen Digitalverbünden, gemeinsamer Infrastruktur und klaren Anreizen zur Kooperation. Cybersicherheit sei dabei nicht optional, sondern zentrale Daseinsvorsorge – besonders angesichts steigender Bedrohungslagen. Auch der Einsatz von KI sei nur mit souveräner Dateninfrastruktur sinnvoll. Kliniken könnten durch intelligente Systeme wie Wundvermessung, smarte Chatbots und KI-gestützte Diagnostik konkret entlastet werden. Für Ludewig liegt der Schlüssel in politischem Mut, finanzieller Planbarkeit und einem Systemwandel hin zur echten digitalen Versorgungsstruktur…

Quelle:

kma-online.de


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