Tarifeinigung am UKGM: Mehr Geld, höhere Zulagen und klare Perspektive bis Ende 2027

Das Universitätsklinikum Gießen und Marburg erhöht die Vergütung für rund 8.000 nicht ärztliche Beschäftigte in zwei Stufen, zahlt 200 Euro extra und hebt auch Zulagen sowie Ausbildungsvergütungen an…

31. März 2026
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Das Universitätsklinikum Gießen und Marburg hebt die Einkommen für rund 8.000 nicht ärztliche Beschäftigte an. Die Tarifeinigung bringt ein Lohnplus in zwei Stufen, höhere Zulagen und eine verlässliche Perspektive bis Ende 2027. Das UKGM und Verdi setzen damit ein Signal für die Beschäftigten und für die Attraktivität des Hauses als Arbeitgeber.

Zum 1. Mai steigen die Einkommen um 4,0 Prozent, mindestens aber um 110 Euro. Zum 1. Mai 2027 folgt ein weiterer Anstieg um 2,5 Prozent, mindestens aber um 100 Euro. Zusätzlich erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 200 Euro.

Erstmals steigen auch berufsspezifische Zulagen entsprechend der Lohnerhöhung. Verdi betont vor allem die soziale Komponente für untere Lohngruppen. Höhere Zulagen sollen außerdem Belastungen durch Schicht- und Wechselschichtdienst stärker ausgleichen.

Auch Auszubildende, dual Studierende sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten in Ausbildung erhalten mehr Geld. Ihre Vergütungen steigen im Mai 2026 und im Mai 2027 jeweils um 100 Euro. Nach Angaben von Verdi gehört auch eine deutliche finanzielle Aufwertung des Hebammenberufs zur Einigung.

UKGM-Geschäftsführer Gunther Weiß bezeichnete das Ergebnis als tragfähig für beide Seiten. Es stärke die Attraktivität des UKGM als Arbeitgeber und schaffe Planungssicherheit bis Ende 2027.

Quelle:
aerzteblatt.de

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