Tarifkonflikt bei Vivantes spitzt sich zu: ver.di kündigt Warnstreik an
In den Tarifverhandlungen bei Vivantes bleibt die Geschäftsführung ein neues Angebot schuldig. Beschäftigte der Tochtergesellschaften fordern weiterhin die volle Gleichstellung nach TVöD. ver.di reagiert mit einem Warnstreik und erhöht den Druck auf den landeseigenen Konzern…
- Personal
In den laufenden Tarifverhandlungen hat die Vivantes-Geschäftsführung erneut kein überarbeitetes Angebot vorgelegt. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di blockiert der landeseigene Krankenhauskonzern damit weiterhin eine Einigung.
Bereits Mitte Januar hatten die Tarifkommission und mehr als 90 Prozent der befragten Beschäftigten das erste Angebot deutlich abgelehnt. Dieses sah keine vollständige Anwendung des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst vor und schloss zentrale Leistungen aus. Besonders betroffen sind Beschäftigte der Tochterunternehmen, die trotz gleicher Arbeit weiterhin schlechter gestellt bleiben sollen. Die Berliner Senatskoalition hatte zuvor zugesagt, diese Ungleichbehandlung zu beenden. Vor diesem Hintergrund ruft ver.di für den 9. Februar zu einem Warnstreik auf und erwartet für die nächste Verhandlungsrunde ein substanzielles Angebot.
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