Tarifrunde bei Asklepios in Brandenburg startet mit Forderung nach zehn Prozent mehr Lohn

Verdi fordert für nichtärztliche Beschäftigte der Asklepios-Kliniken in Brandenburg mehr Lohn, kürzere Arbeitszeiten und zusätzlichen Urlaub. Die Tarifgespräche haben am vergangenen Freitag begonnen…

19. Januar 2026
  • Personal

Die Gewerkschaft ver.di fordert für die nichtärztlichen Beschäftigten der Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH deutliche Verbesserungen bei Einkommen und Arbeitsbedingungen. Betroffen sind die Standorte in Brandenburg an der Havel, Teupitz und Lübben.

Für rund 1.450 Beschäftigte aus Pflege, Therapie, Service und Verwaltung verlangt die Gewerkschaft eine Lohnerhöhung von zehn Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2026. Das monatliche Plus soll mindestens 350 Euro betragen. Zusätzlich stehen höhere Schicht- und Wechselzulagen sowie eine angehobene Jahressonderzahlung auf der Forderungsliste.

Darüber hinaus fordert Verdi einen zusätzlichen Urlaubstag für alle sowie weiteren Zusatzurlaub für Wechselschichtarbeit. Die regelmäßige Wochenarbeitszeit soll von 39 auf 38,5 Stunden sinken. Hintergrund ist der Vergleich mit den Asklepios Kliniken Hamburg, wo höhere Entgelte bei geringerer Arbeitszeit gezahlt werden. Nach Angaben der Gewerkschaft wächst der Einkommensabstand weiter. Ziel der Tarifrunde ist eine Angleichung der Arbeitsbedingungen innerhalb des Konzerns. Die Gespräche starteten am 16. Januar.

Quelle:
maz-online.de

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