Tarifverhandlungen: Enttäuschung beim Marburger Bund

Der Auftakt der Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und den kommunalen Arbeitgeberverbänden endete mit Ernüchterung und heftigen Wortgefechten.

20. Juni 2024
  • Personal
  • Ökonomie

Der Auftakt der Tarifverhandlungen zwischen dem Marburger Bund und den kommunalen Arbeitgeberverbänden endete mit Ernüchterung und heftigen Wortgefechten.

Die ersten Tarifverhandlungen für die rund 60.000 Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern sind ernüchternd verlaufen. Der Marburger Bund fordert 8,5 Prozent mehr Gehalt sowie neue Regelungen für Schicht- und Bereitschaftsdienste. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) blockiere notwendige Lösungen für die Herausforderungen der Kliniken, sagte der Zweite Vorsitzende des MB, Dr. Andreas Botzlar. Die VKA halte die Forderungen für unbezahlbar, da die bereits bezifferbaren Forderungen für Gehaltssteigerungen und die Vergütung von Bereitschaftsdiensten auf über 1,12 Milliarden Euro jährlich geschätzt würden. Dies könne die finanzielle Situation der Krankenhäuser weiter verschärfen und zu einem beschleunigten Kliniksterben führen…

Quelle:

aerztezeitung.de


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