Teleradiologen protestieren gegen Honorarkürzung

Die Deutsche Gesellschaft für Teleradiologie wehrt sich gegen die im neuen Entwurf der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) geplante Honorarkürzung technischer-diagnostischer Leistungen um 29 Prozent und warnt vor negativen Folgen für die radiologische Versorgung und den Fachkräftenachwuchs.

2. Oktober 2024
  • IT
  • Ökonomie


Die Deutsche Gesellschaft für Teleradiologie (DGfT) protestiert gegen die geplante Honorarkürzung um 29 Prozent für technische-diagnostische Leistungen in der neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Dr. Torsten Möller, Vorstand der DGfT, befürchtet, dass viele radiologische Praxen aufgrund steigender Betriebskosten und sinkender Einnahmen schließen müssten, was auch die Nachwuchsgewinnung erschwert. Zudem sei es paradox, angesichts der hohen Erwartungen an Fortschritte wie Künstliche Intelligenz, die Honorierung der Radiologen derart zu reduzieren. Die DGfT fordert neue Beratungen und Gespräche, um diese drastische Kürzung zu verhindern und die fortschrittliche radiologische Versorgung auch für zukünftige Generationen sicherzustellen…

Quelle:

krankenhaus-it.de


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