Templin punktet mit digitalisierten Abläufen und Tagesklinik

Gesundheitsministerin Britta Müller besucht das Sana Krankenhaus Templin. Sie lobt die Klinik als Modell für digitale Abläufe und ambulante Versorgung. Mit dem Begriff „stambulant“ beschreibt sie den Mix aus stationären und ambulanten Leistungen…

9. September 2025
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Das Sana Krankenhaus Templin gilt aus Sicht von Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller als Vorzeigeobjekt für Ambulantisierung und Digitalisierung. Bei einem Besuch am 26. August informierte Chefarzt Dr. Andrea Matranga, dass sämtliche Abläufe, einschließlich der Visite, digitalisiert sind. Müller betonte, dass die Landesregierung die Krankenhaus-Reform aktiv umsetzt und sie alle 64 Standorte bis zum Inkrafttreten des Krankenhausplans 2027 besuchen will.

    Zentrales Reformziel sei ein neues Versorgungsmodell: so viele Behandlungen ambulant wie möglich, so viele stationär wie nötig. Dafür prägte die Ministerin den Begriff „stambulant“. In Templin sieht sie diesen Ansatz bereits umgesetzt, etwa durch das Ambulant-Stationäre-Zentrum und die geriatrische Tagesklinik mit zwölf Plätzen. Das Krankenhaus bietet zugleich eine Grund- und Notfallversorgung rund um die Uhr.

    Klinikdirektor Florian Schulz unterstrich die Bedeutung der beantragten Leistungsgruppen, die für die Grundversorgung in der Region notwendig seien. Er sprach sich zudem für ein einheitliches Finanzierungssystem ohne sektorale Trennung aus. Bürgermeister Christian Hartphiel verwies auf die Umlandfunktion der Klinik, die auch Patientinnen und Patienten aus Nachbarregionen versorgt. Müller versprach, diese Aspekte in die weiteren Reformgespräche einzubeziehen.

    Quelle:
    nordkurier.de

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