Thüringens Gesundheitsministerin wirbt für Vertrauen bei Krankenhausreform
In Gera stellte Gesundheitsministerin Schenk den Stand der Krankenhausplanung in Thüringen vor. Ziel: Vertrauen schaffen, Ängste nehmen. Der Reformprozess sorgt vielerorts für Verunsicherung – der direkte Austausch soll Klarheit bringen.
- Politik
Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk informierte am Donnerstag in Gera über den Stand der Krankenhausreform. Die Diskussion um mögliche Klinikschließungen bewegt die Regionen – mit Blick auf Versorgungssicherheit, Arbeitsplätze und regionale Identität. Schenk stellte klar: Die Reform verfolgt kein Schließungsziel, sondern will eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung sicherstellen. Im Zentrum der Veranstaltung stand der Dialog mit Bürger:innen und Fachleuten. Dabei betonte die Ministerin die Bedeutung transparenter Entscheidungsprozesse und nachvollziehbarer Kriterien für die künftige Krankenhausplanung. Die Landesregierung wolle Orientierung geben und den Umbau aktiv begleiten. Ziel sei es, die Qualität der Versorgung zu stärken, Doppelstrukturen abzubauen und Ressourcen effizienter zu nutzen. Die Informationsveranstaltung in Gera war Teil einer landesweiten Gesprächsreihe.
mdr.de
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