Thüringer Rettungsschirm stabilisiert Kliniken in finanzieller Not
Der Thüringer Rettungsschirm zeigt Wirkung. Mehrere Kliniken konnten finanzielle Engpässe überbrücken und Standorte sichern. Das Land sieht sich in seinem Kurs bestätigt…
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Der im Sommer gestartete Rettungsschirm des Landes Thüringen hat nach Einschätzung von Gesundheitsministerin Katharina Schenk mehreren Kliniken akute Schließungen erspart. Das Kreditprogramm der Thüringer Aufbaubank wird aktuell von weniger als zehn Häusern genutzt. Nach Angaben der Ministerin handelt es sich um gezielte Hilfen für Einrichtungen mit dringendem Finanzbedarf.
Antragsberechtigt sind kommunale und private Klinikbetreiber. Voraussetzung ist ein belastbares Geschäftsmodell. Bewilligt wird nur der notwendige Mindestbetrag zur Überbrückung eines Liquiditätsengpasses. Die Kredite können bis zu zehn Millionen Euro umfassen und eine Laufzeit von maximal 15 Jahren haben. Darauf hatte Finanzministerin Katja Wolf bei Programmstart hingewiesen.
Schenk betont, dass die Sicherung der medizinischen Versorgung in Thüringen im Mittelpunkt steht. Im Zuge der Reform werde jedoch nicht jede spezialisierte Leistung an jedem Standort erhalten bleiben können. Das Bürgschaftsprogramm war bereits von der vorherigen Landesregierung geplant, verzögerte sich jedoch mehrfach.
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