Tino Sorge als Lauterbach-Nachfolger im Gespräch
Tino Sorge könnte neuer Bundesgesundheitsminister werden. Der CDU-Politiker gilt als pragmatischer Gestalter mit Nähe zu den Apothekenteams. Laut Koalitionskreisen wird er als Nachfolger von Karl Lauterbach gehandelt – doch noch ist nichts entschieden im politischen Ringen.
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Tino Sorge, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, könnte neuer Bundesgesundheitsminister werden. Inmitten der laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD kursieren erste Namen für das Kabinett eines möglichen Kanzlers Friedrich Merz. Sorge, seit 2013 Mitglied des Bundestags, gilt als fachlich versierter Jurist mit klarer gesundheits- und apothekenpolitischer Positionierung. Er hat sich in den vergangenen Jahren für die wirtschaftliche Stärkung wohnortnaher Apotheken und für ein flexibleres Berufsbild ausgesprochen. Auch das Ergebnispapier der Arbeitsgruppe Gesundheit trägt seine Handschrift. Dass Karl-Josef Laumann einen Verzicht auf das Ministeramt signalisiert hat, verstärkt die Chancen für Sorge. Sollte er ins Amt kommen, dürfte die Digitalisierung ebenso an Fahrt gewinnen wie die Debatte über Versorgungsstrukturen. Für die Apotheken wäre es ein Minister mit offenen Ohren. Die finale Kabinettsbildung bleibt dennoch ein politisches Schachspiel mit ungewissem Ausgang…
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