Trotz neuer Rahmenbedingungen: Kliniktherapeuten verdienen weiterhin deutlich mehr

Trotz gesetzlicher Änderungen bleibt die Vergütungslücke zwischen Therapeuten in Kliniken und Praxen nahezu unverändert, wie der aktuelle Heilmittelreport der Barmer Krankenkasse zeigt.

30. Juli 2024
  • Personal
  • Ökonomie

Trotz gesetzlicher Änderungen bleibt die Vergütungslücke zwischen Therapeuten in Kliniken und Praxen nahezu unverändert, wie der aktuelle Heilmittelreport der Barmer Krankenkasse zeigt.

Die Gehaltsunterschiede zwischen Physio-, Ergo- und Logopäden in Klinik und Praxis sind seit 2017 trotz gesetzlicher Änderungen nahezu konstant geblieben. Laut dem aktuellen Heilmittelreport der Barmer verdienen Physiotherapeuten in Kliniken im Jahr 2022 durchschnittlich 823 Euro mehr im Monat als ihre Kollegen in Praxen, wobei sich der Abstand seit 2017 nur um 120 Euro verringert hat. Ähnlich sieht es bei Ergotherapeuten und Logopäden aus, deren Gehaltsunterschiede sich ebenfalls nur geringfügig verringert haben. Die Barmer kritisiert, dass die Praxen das zusätzlich erhaltene Geld nicht in ausreichendem Maße an ihre Mitarbeiter weitergegeben haben, was den Gehaltsunterschied deutlich stärker hätte verringern können. Barmer-Chef Christoph Straub betont, dass genügend finanzielle Mittel vorhanden seien, um eine Angleichung der Gehälter dauerhaft zu finanzieren…

Quelle:

aerzteblatt.de


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