Tübingen stellt Abrechnung auf S4.health um und löst IS-H schrittweise ab

Tübingen stellt die Abrechnung auf S4.health um und sichert dabei vertraute Abläufe für die Anwender…

8. Dezember 2025
  • Digitale Klinik

Das Universitätsklinikum Tübingen führt für die Patientenabrechnung künftig S4.health von ATSP und RZV ein. Die Lösung basiert auf SAP S/4HANA und ersetzt das auslaufende IS-H. Die Klinik hat ihr ERP-System 2024 bereits auf S/4HANA umgestellt, deshalb können Funktionen und Oberflächen weitgehend erhalten bleiben. Eigenentwicklungen bleiben nutzbar, Abrechnungsregeln lassen sich ohne großen Aufwand übernehmen. Das erleichtert die Umstellung und schützt bisherige Investitionen.

Die Verantwortlichen betonen den Vorteil, das klinische Arbeitsplatzsystem i.s.h.med zunächst weiter nutzen zu können. Das reduziert Komplexität und hält den Schulungsaufwand niedrig. Der Vertrag mit ATSP wurde im Juni 2025 geschlossen, nachdem der Markt sondiert wurde. Die Vorbereitung läuft über Readiness-Checks, Workshops und technische Sandboxes. Bis Ende 2025 entsteht die erste Basisversion, 2026 folgen Tests aller Abrechnungsarten. Ende 2026 ist der Produktivstart geplant.

Rund 12 bis 15 Beschäftigte der Klinik-IT arbeiten an dem Projekt. Eine Herausforderung ist die Trennung der historisch eng verzahnten Systeme IS-H und i.s.h.med. Da S4.health in Deutschland noch nicht installiert ist, sieht Tübingen Vorteile in der frühen Entwicklungskooperation. Nach Abschluss der Abrechnungsumstellung soll über ein neues klinisches System entschieden werden.

Quelle:
sap.com

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