TVöD, Diakonie oder Privatträger: Welche Einrichtung bezahlt Pflegekräfte am besten?

Das Gehalt von Pflegefachkräften im Krankenhaus hängt von Alter, Bundesland, Erfahrung und Trägerschaft ab. Der bundesweite Median liegt bei 4.329 Euro brutto im Monat…

30. Juni 2026
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Das Bruttogehalt von Pflegefachkräften im Krankenhaus variiert stark, je nach Alter, Bundesland, Berufserfahrung und Art des Trägers. Laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liegt das mittlere monatliche Bruttogehalt bei Vollzeit bei 4.329 Euro. Das untere Viertel verdient bis zu 3.870 Euro, das obere bis zu 4.849 Euro.

Das Alter beeinflusst den Median spürbar. Unter 25-Jährige erhalten im Schnitt 4.051 Euro, die Gruppe der 25- bis 45-Jährigen 4.348 Euro, über 55-Jährige kommen auf 4.675 Euro. Zwischen den Geschlechtern besteht ebenfalls ein Unterschied. Frauen verdienen im Median 4.277 Euro, Männer 4.510 Euro.

Die Trägerschaft spielt eine zentrale Rolle. In staatlichen Krankenhäusern gilt der TVöD-P, Gehaltsgruppe P7, mit einer Spanne von 3.415 bis 4.188 Euro. Kirchliche Einrichtungen zahlen nach Arbeitsvertragsrichtlinien, etwa der Diakonie, zwischen 3.761 und 4.413 Euro. Private Träger sind nicht tarifgebunden und liegen laut medi-karriere.de häufig etwas darunter, mit Werten zwischen 3.845 und 4.276 Euro.

Im Vergleich zu 2021 verdienen Pflegefachkräfte im Schnitt 884 Euro mehr pro Monat. Zum Vergleich: Altenpfleger erzielen Gehälter zwischen 2.932 und 6.010 Euro, Rettungssanitäter zwischen 2.430 und 3.995 Euro, Medizinische Fachangestellte zwischen 2.151 und 4.321 Euro.

Quelle:
mainpost.de

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