Über 50 Milliarden Euro für die ambulante Versorgung: KBV und GKV-Spitzenverband einigen sich für 2027
Für das Jahr 2027 steigt der Orientierungswert in der ambulanten Versorgung um 2,2 Prozent auf 13,0207 Cent. KBV und GKV-Spitzenverband einigten sich auf ein Honorarplus von 1,1 Milliarden Euro…
- Politik
- Ökonomie
Der Bewertungsausschuss hat den Orientierungswert für ärztliche und psychotherapeutische Leistungen im Jahr 2027 um 2,2 Prozent angehoben. Der neue Wert liegt bei 13,0207 Cent. Damit steigen die Honorare in der ambulanten Versorgung um insgesamt 1,1 Milliarden Euro.
KBV und GKV-Spitzenverband haben sich in den jährlichen Finanzierungsverhandlungen auf dieses Ergebnis geeinigt. Insgesamt fließen 2027 mehr als 50 Milliarden Euro in die ambulante Versorgung.
Stefanie Stoff-Ahnis, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, wertet den Abschluss als fairen Honoraranstieg trotz schwieriger Rahmenbedingungen. Sie sieht darin ein positives Signal für die Funktionsfähigkeit der gemeinsamen Selbstverwaltung.
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.