UKSH setzt auf neue Datenbanklösung für bessere Interoperabilität

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) führt die neue Datenbanklösung TipluDB ein, um eine einheitliche Datenstruktur zu schaffen, die eine verbesserte Anbindung von Expertensystemen ermöglicht und pseudonymisierte Daten für die Forschung bereitstellt.

14. Oktober 2024
  • IT


Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat nach einer Entwicklungspartnerschaft mit der Hamburger Tiplu GmbH die Datenbanklösung TipluDB eingeführt. Diese soll die Interoperabilität durch eine einheitliche Datenstruktur verbessern und erlaubt die Anbindung von Expertensystemen sowie die schnelle Bereitstellung von pseudonymisierten Daten für Forschungszwecke. Laut Ercan Ünal, Projektleiter am UKSH, konnten die Anforderungen der Klinik während der Entwicklung direkt eingebracht werden, was die Vielseitigkeit der Anwendung in der Versorgung und Forschung stärkt. TipluDB bildet auch die Grundlage für die geplante Clinical Decision Support Software „MAIA“, die KI-gestützte Vorhersagen und Diagnosen auf Basis von Patientendaten ermöglicht. Diese Innovation soll nach ihrer Zertifizierung als Medizinprodukt am UKSH eingesetzt werden und unterstützt damit die fortlaufenden Bemühungen um eine bessere Früherkennung individueller klinischer Risiken…

Quelle:

healthcare-digital.de


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