UKSH setzt mit MAIA auf KI: Bessere Diagnosen durch maschinelles Lernen

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) führt als erstes Krankenhaus in Deutschland die KI-gestützte Software MAIA ein, die Ärztinnen und Ärzte bei klinischen Entscheidungen unterstützt, indem sie Patientendaten analysiert und Risiken für Komplikationen frühzeitig erkennt. MAIA ist ein zertifiziertes Medizinprodukt und ergänzt die ärztliche Arbeit, wobei die finale Entscheidung immer den Fachkräften obliegt.

17. Januar 2025
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Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) implementiert als erste Klinik in Deutschland die KI-basierte Software MAIA, die Ärzten hilft, individuelle Risiken für Patienten wie Nierenversagen, Sepsis oder Stürze frühzeitig zu erkennen. Die Technologie analysiert Daten aus dem Krankenhausinformationssystem, wie Laborwerte oder Vitalparameter, und liefert Hinweise auf mögliche Diagnosen, wobei sie erklärbare Risikoeinschätzungen bietet. Zunächst wird MAIA in der Klinik für Innere Medizin I sowie in den Notaufnahmen und Intensivstationen an den Standorten Kiel und Lübeck eingeführt, bevor sie perspektivisch im gesamten UKSH zum Einsatz kommen soll. Das Projekt, das im Rahmen des Krankenhauszukunftsfonds gefördert wurde, unterstreicht den hohen Digitalisierungsgrad des UKSH und zeigt das Potenzial von KI, die Medizin präziser, sicherer und effizienter zu gestalten – bei gleichzeitigem Erhalt der ärztlichen Entscheidungsverantwortung…

Quelle:

hl-live.de


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