Umbau der Klinikstrukturen: Qualitätskriterien und Fördermittel als Steuerungsinstrumente
Die Krankenhausreform zielt auf eine Spezialisierung der stationären Versorgung ab, indem Leistungsgruppen eingeführt und strenge Qualitätskriterien vorgegeben werden. Ein Transformationsfonds mit bis zu 50 Milliarden Euro soll den Umbau der Krankenhauslandschaft finanziell unterstützen.
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Die Krankenhausreform nimmt konkrete Formen an. Ein neu entwickelter „Leistungsgruppen-Grouper“ des InEK ordnet stationäre Fälle spezifischen Leistungsgruppen zu und gibt vor, welche Klinik welche Behandlungen noch anbieten und abrechnen darf. Diese Gruppen sind an bundeseinheitliche Qualitätskriterien gekoppelt, deren Einhaltung der Medizinische Dienst prüft. Zugleich soll ein Transformationsfonds mit einem Volumen von bis zu 50 Milliarden Euro den Umbau der Klinikstrukturen über zehn Jahre hinweg fördern. Dabei sind Projekte zur Konzentration medizinischer Kapazitäten, sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen und die Schaffung von Zentren für spezialisierte Behandlungen förderfähig. Die Förderanträge sollen über ein Online-Portal beim Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) gestellt werden. Ein Leistungsgruppen-Ausschuss beim G-BA wird die Weiterentwicklung der Kriterien und Gruppen überwachen. Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach und Experten betonen, dass die Reform eine bessere Vernetzung der Versorgung und mehr Effizienz im Kampf gegen den Fachkräftemangel ermöglichen soll…
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