Uniklinik Aachen baut regionales Intensivnetzwerk auf G-BA-Basis auf

Am 3. September leitete die Uniklinik RWTH Aachen den Aufbau eines regionalen intensivmedizinischen Netzwerks auf Basis der G-BA-Zentrums-Regelung von 2023 ein…

14. September 2026
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Die Uniklinik RWTH Aachen hat am 3. September 2026 im Innovationszentrum Digitale Medizin eine Auftaktveranstaltung ausgerichtet, um ein regionales Netzwerk im Rahmen der G-BA-Zentren für Intensivmedizin zu initiieren. Grundlage ist die G-BA-Zentrums-Regelung vom 19. Oktober 2023, die einen neuen Zentrumstyp für Intensivmedizin eingeführt hat. Krankenhäuser, die als intensivmedizinische Kompetenz- und Koordinierungszentren besondere Aufgaben übernehmen, können dafür künftig finanzielle Zuschläge erhalten.

Zur Veranstaltung kamen Geschäftsführende sowie klinisch und organisatorisch Verantwortliche aus der Region zusammen. Im Mittelpunkt standen die Vorstellung des künftigen Zentrums sowie der Austausch über die gemeinsame Gestaltung regionaler Versorgungsstrukturen. Thematisch dominierten der Ausbau krisensicherer Strukturen und die Weiterentwicklung im Zuge der Krankenhausstrukturreform.

Vier Kliniken der Uniklinik bilden den Kern des Zentrums: die Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care, die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin, die Klinik für Pneumologie und Internistische Intensivmedizin sowie die Klinik für Gastroenterologie, Stoffwechselerkrankungen und Internistische Intensivmedizin. Als assoziierte Partner sind die Klinik für Anästhesiologie und das Telemedizinzentrum Aachen eingebunden.

Die Uniklinik bereitet sich damit frühzeitig auf ihre künftige Rolle als G-BA-Zentrum vor und will eine verlässliche Zusammenarbeit mit regionalen Partnerkrankenhäusern aufbauen.

Quelle:
ukaachen.de

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