Uniklinik Köln verbessert Delir-Erkennung mit interdisziplinärem Projekt
Ein multiprofessionelles Projekt an der Uniklinik Köln verbessert die Früherkennung und Prävention von Delir auf der Intensivstation. Screenings, Schulungen und neue Hilfsmittel helfen, Patienten besser zu versorgen. Pflegekräfte übernehmen dabei eine Schlüsselrolle. Erste Maßnahmen zeigen bereits Erfolge.
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Auf der Intensivstation 1D der Uniklinik Köln läuft ein interdisziplinäres Projekt zur Delir-Prävention. Delir, ein plötzlicher Verwirrtheitszustand, betrifft bis zu 75 % der Intensivpatienten. Ziel des Projekts ist es, Screenings zu standardisieren, das Bewusstsein zu schärfen und präventive Maßnahmen zu etablieren. Ein Kernteam aus Pflege, Ärzten und Apotheke entwickelt Schulungskonzepte und nutzt Hilfsmittel wie kontrastreiche Uhren, „Get-to-know-me“-Boards und gezielte Lichtstimmungen zur besseren Orientierung der Patienten. Die Pflege spielt eine zentrale Rolle, da sie den engsten Patientenkontakt hat. Neben kommunikativen Strategien soll künftig auch das digitale Clinical Decision Support System helfen. Erste Erfolge zeigen sich bereits, dennoch bleibt das Projekt ein kontinuierlicher Prozess zur Verbesserung der Patientensicherheit…
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