Uniklinikum übernimmt Laborleistungen für BG Klinik

Das Universitäts­klinikum und die BG Klinik Tübingen arbeiten künftig noch enger zusammen: Seit Oktober wird die gesamte Labor­diagnostik der BG Klinik vom Institut für Klinische Chemie und Patho­biochemie am Universitäts­klinikum zentral durchgeführt.

24. Oktober 2024
  • Medizin
  • Ökonomie


Moderne Labordiagnostik ist eine wesentliche Voraussetzung für eine sichere und hochwertige Patientenversorgung. Auf Basis von aktuellen Laborwerten werden medizinische Entscheidungen getroffen und Therapien abgeleitet. Voraussetzung dafür ist unter anderem eine leistungsstarke Laborautomationsstraße im 24/7-Betrieb, wie sie am Tübinger Uniklinikum im Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie vorgehalten wird.

Seit Oktober wird nun die gesamte Labordiagnostik der BG Klinik rund um die Uhr vom benachbarten UKT erbracht. Durch die Kooperation wird die langjährige Zusammenarbeit im Bereich der Spezial- und Notfalldiagnostik sowie mit dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene und dem Institut für Medizinische Virologie und Epidemiologie der Viruskrankheiten erweitert.

Durch digitale Schnittstellen werden die Ergebnisse der Blutuntersuchungen elektronisch in die Patientenakten der BG Klinik eingespielt, so dass das Behandlungsteam sie innerhalb kürzester Zeit abrufen kann.

„Die Kooperation ist ein tolles Beispiel für die effiziente Nutzung von sehr leistungsfähigen medizinischen Strukturen und begrenzt verfügbarem Fachpersonal“, sagt Prof. Jens Maschmann, Leitender Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKT. Marcus Herbst, Geschäftsführer der BG Klinik, ergänzt: „Diese Erweiterung der bestehenden Kooperation ist die logische Konsequenz einer gezielten Bündelung vorhandener Ressourcen und Expertisen zur bestmöglichen Patientenversorgung, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.“

Video: Der Weg einer Patientenprobe

In einem Video zeigt das Uniklinikum alle wichtigen automatisieren Laborprozesse – von der Probenregistrierung über die Analytik bis hin zur Lagerung und Entsorgung der Proben. Die Notaufnahmen und die ersten Stationen der Crona Kliniken sind seit Mitte 2024 direkt an das sogenannte Rohrpostsystem angeschlossen. In den kommenden Monaten und Jahren wird dieses sukzessive erweitert. Die Patientenproben werden damit noch schneller und durch Tracking noch sicherer ins Zentrallabor transportiert.

Quelle:

bg-kliniken.de


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