Union fordert anonymes Melderegister für Behandlungsfehler

Die Union fordert die Einführung eines anonymen Melderegisters für schwere Behandlungsfehler, um Ärzte vor Stigmatisierung zu schützen und aus Fehlern lernen zu können.

26. August 2024
  • Medizin
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Die Union fordert die Einführung eines anonymen Melderegisters für schwere Behandlungsfehler, um Ärzte vor Stigmatisierung zu schützen und aus Fehlern lernen zu können.

Die Union setzt sich für die Einführung eines anonymen Melderegisters für schwere Behandlungsfehler im Gesundheitswesen ein. Ziel ist es, Ärzten die Möglichkeit zu geben, solche Fehler ohne Angst vor Stigmatisierung zu melden, wodurch ein Lernprozess für die Zukunft angestoßen werden könnte. Tino Sorge (CDU), gesundheitspolitischer Sprecher der Union, betont die Notwendigkeit einer Fehlerkultur, die nicht primär auf Schuldzuweisung und Bestrafung abzielt. Hintergrund der Forderung ist die aktuelle Jahresstatistik des Medizinischen Dienstes, die 2023 insgesamt 2.679 Fälle von Behandlungsfehlern erfasste, darunter 75 Todesfälle. Trotz bestehender Meldesysteme in Praxen und Krankenhäusern fehlt bislang eine verpflichtende Mitwirkung…

Quelle:

aerzteblatt.de


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