Universität Leipzig startet bundesweit einziges Programm zur Ausbildung klinischer Studienleiter
Das LeiCoT Advanced Clinician Scientist Programm der Universität Leipzig bildet ab sofort Clinical Trialists aus. Das Projekt ist bundesweit einzigartig und wird bis 2031 mit 6,6 Mio. Euro gefördert…
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Die Universitätsmedizin Leipzig reagiert auf einen strukturellen Mangel, da zu wenige Ärztinnen und Ärzte eigene klinische Studien entwickeln und leiten können. Das „LeiCoT Advanced Clinician Scientist Programm“ soll das ändern. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert es bis 2031 mit rund 6,6 Millionen Euro.
LeiCoT ist bundesweit das einzige Programm mit dem klaren Schwerpunkt auf der Ausbildung von Clinical Trialists. Besonders im Fokus stehen Investigator-Initiated Trials, also Studien, die auf eigenen Forschungsideen von Ärztinnen und Ärzten beruhen.
Zwölf Stellen für Advanced Clinician Scientists stehen bereit, jeweils mit sechs Jahren Förderung. Die Geförderten erhalten geschützte Forschungszeit, Zugang zu Forschungsinfrastruktur, individuelles Mentoring durch je drei Mentorinnen oder Mentoren sowie Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das Programm soll gezielt den Frauenanteil stärken und externe Kandidatinnen und Kandidaten gewinnen.
Inhaltlich deckt LeiCoT die Felder Stoffwechsel, Herz und Gehirn sowie Krebs ab. Sprecher ist Prof. Dr. Rolf Wachter (Kardiologie), Co-Sprecherinnen und Co-Sprecher sind Prof. Dr. Antje Körner (Pädiatrie), Prof. Dr. Thomas Ebert (Endokrinologie) und Prof. Dr. Bahriye Aktas (Gynäkologie).
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