Universitäten Trier und Eindhoven untersuchen Einsatzchancen von Robotern in der Pflege

Ein neues Forschungsprojekt der Universitäten Trier und Eindhoven untersucht die Einstellungen von Pflegekräften gegenüber robotischer Unterstützung, wobei Emotionen, Vertrauen und Interaktionsprozesse im Mittelpunkt stehen.

10. Oktober 2024
  • IT
  • Pflege


Angesichts des Personalmangels in der Pflege erforschen die Universitäten Trier und Eindhoven, wie Pflegekräfte einer möglichen Unterstützung durch Roboter gegenüberstehen. Das Projekt unter der Leitung von Ana Nanette Tibubos und Anna-Sophie Ulfert-Blank konzentriert sich auf die Akzeptanz der Fachkräfte und der Gepflegten. Dabei stehen Emotionen und Vertrauen im Vordergrund, da aus anderen Bereichen bekannt ist, wie wichtig diese Faktoren für den erfolgreichen Einsatz von Technologie sind. In qualitativen Interviews mit Pflegekräften aus verschiedenen Ländern wollen die Forscherinnen ermitteln, welche Gefühle der Kontakt mit humanoiden Robotern auslöst. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass beim ersten Kontakt mit Robotern oft negative Emotionen überwiegen könnten, was durch das äußere Erscheinungsbild beeinflusst wird. Außerdem werden konkrete Interaktionen zwischen Mensch und Roboter analysiert, um Erkenntnisse für künftige Anwendungen zu gewinnen. Das Ziel ist es, die Entwicklung so zu gestalten, dass Roboter als sinnvolle Unterstützung bei schwierigen Pflegetätigkeiten wie der Intimwäsche oder der Medikamentenausgabe wahrgenommen werden…

Quelle:

management-krankenhaus.de


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